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Amtliche Bekanntmachungen

Wahl zur Vollversammlung 2021 der Industrie- und Handelskammer Magdeburg

Bekanntmachung des Wahlausschusses

1. Wahlergebnis

Der Wahlausschuss der IHK Magdeburg, der in der Sitzung der Vollversammlung vom gewählt worden ist und sich am konstituiert hat, gibt Folgendes bekannt:

Die Wahl zur IHK-Vollversammlung fand vom bis zum als elektronische Wahl und Briefwahl statt. Der Wahlausschuss der IHK Magdeburg hat nach erfolgter Stimmauszählung am in der Sitzung am gleichen Tag das Gesamtergebnis der Vollversammlungswahl 2021 festgestellt.

Das Wahlergebnis wird hiermit gemäß § 21 der Wahlordnung der IHK Magdeburg bekannt gemacht.

In den einzelnen Wahlbezirken und Wahlgruppen sind die nachstehend genannten Personen in die Vollversammlung der IHK Magdeburg gewählt worden:

Wahlgruppe A) Industrie, Energiewirtschaft, Druck- und Verlagsgewerbe Wahlbezirk I: Altmark (4 Sitze):
Korneck, Stefan
Miedl, Joachim
Siebert, Felix
Zorn, Bernd
Wahlgruppe A) Industrie, Energiewirtschaft, Druck- und Verlagsgewerbe Wahlbezirk II: Harz (6 Sitze):
Appelt, Nils
Finck, Wolfgang
Nitsch, Stefan
Plättner, Marcus
Simon, Victor
Wagentrotz, Erik
Wahlgruppe A) Industrie, Energiewirtschaft, Druck- und Verlagsgewerbe Wahlbezirk III: Magdeburg (11 Sitze):
Brockmann, Angela
Busse, Bernd
Gumpert, Christoph
Harkner, Carsten
Hohmann, Viola
Luther, Ralf
Mette, Gerhard
Olbricht, Klaus
Stierwald, Jana
Transfeld, Dr. Peter
Winter, Christian
Wahlgruppe B) Handel Wahlbezirk I: Altmark (3 Sitze):
Andres, Dirk
Präbke, Diana
Schaar, Birgit
Wahlgruppe B) Handel Wahlbezirk II: Harz (3 Sitze):
Bienek, Katrin
Dunkel, Christoph
Meißner, Stefan
Wahlgruppe B) Handel Wahlbezirk III: Magdeburg (9 Sitze):
Brodrecht, Sven
Doll, Karsten
Görs, Petra
Kempiak, Rigo
Krotki, Alexandra
Meffert, Claudia
Peymann, Elisabeth
Rosenau, Sascha
Sommer, Kati
Wahlgruppe C) Banken, Sparkassen, Versicherungsgewerbe Wahlbezirk I: Altmark (1 Sitz):
Lepel, Andreas
Wahlgruppe C) Banken, Sparkassen, Versicherungsgewerbe Wahlbezirk II: Harz (1 Sitz):
Fleischhauer, André
Wahlgruppe C) Banken, Sparkassen, Versicherungsgewerbe Wahlbezirk III: Magdeburg (3 Sitze):
Fabig, Uwe
Weber, Thomas
Winkelmann, Knut
Wahlgruppe D) Verkehrswirtschaft und Logistik Wahlbezirk I: Altmark (1 Sitz):
Weise, Thomas
Wahlgruppe D) Verkehrswirtschaft und Logistik Wahlbezirk II: Harz (1 Sitz):
Schröder, Rosi
Wahlgruppe D) Verkehrswirtschaft und Logistik Wahlbezirk III: Magdeburg (2 Sitze):
Bertram, Gerhard
Hoppe, Falk
Wahlgruppe E) Personennahe Dienstleistungen Wahlbezirk I: Altmark (1 Sitz):
Zorn, Bianca
Wahlgruppe E) Personennahe Dienstleistungen Wahlbezirk II: Harz (2 Sitze):
Kempf, Thomas
Stoisiek, Janine
Wahlgruppe E) Personennahe Dienstleistungen Wahlbezirk III: Magdeburg (4 Sitze):
Biastoch, Dr. Jörg
Harland, Timo
Lackner, Peter
Vasen, Nancy
Wahlgruppe F) Wirtschaftsnahe Dienstleistungen Wahlbezirk I: Altmark (1 Sitz):
Seeger, Kathrin
Wahlgruppe F) Wirtschaftsnahe Dienstleistungen Wahlbezirk II: Harz (2 Sitze):
König, Andreas
Löwe, Katy
Wahlgruppe F) Wirtschaftsnahe Dienstleistungen Wahlbezirk III: Magdeburg (6 Sitze):
Busch, Dr. Sylvia
Fischer, Sandra
Heinke, Elisa
Hummelt, Martin
Schünemann, Dr. Stefan
Transfeld, Dr. Carsten
Wahlgruppe G) Tourismuswirtschaft/Hotel- und Gaststättengewerbe Wahlbezirk I: Altmark (1 Sitz):
Bannier, Burghard
Wahlgruppe G) Tourismuswirtschaft/Hotel- und Gaststättengewerbe Wahlbezirk II: Harz (1 Sitz):
Nagy, Kerstin
Wahlgruppe G) Tourismuswirtschaft/Hotel- und Gaststättengewerbe Wahlbezirk III: Magdeburg (1 Sitz):
Niebergall, Carmen

2. Einspruchsverfahren gem. § 22 Wahlordnung

Einsprüche gegen die Feststellung des Wahlergebnisses müssen gemäß § 22 der Wahlordnung der IHK Magdeburg innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses, mithin bis zum schriftlich beim Wahlausschuss eingegangen sein.

IHK Magdeburg
Der Wahlausschuss
Alter Markt 8
39104 Magdeburg

Der Einspruch als Wahlberechtigter ist dabei auf die Wahl innerhalb der jeweiligen Wahlgruppe und des jeweiligen Wahlbezirkes beschränkt und muss begründet werden.

Über die Einsprüche entscheidet der Wahlausschuss. Gegen die Entscheidung des Wahlausschusses kann innerhalb eines Monates nach Bekanntgabe Klage beim Verwaltungsgericht Magdeburg erhoben werden.

Verwaltungsgericht Magdeburg
Breiter Weg 203
39104 Magdeburg

Einsprüche können nur auf einen Verstoß gegen wesentliche Wahlvorschriften gestützt werden, durch die das Wahlergebnis beeinflusst werden kann. Diese Gründe können nur bis zur Entscheidung des Wahlausschusses über den Einspruch vorgetragen werden. Im Wahlprüfungsverfahren einschließlich eines gerichtlichen Verfahrens werden nur die bis zu diesem Zeitpunkt vorgetragenen Gründe berücksichtigt.

Magdeburg, den

Wahlausschuss der
Industrie - und Handelskammer
Magdeburg

gez. Dr. Sylvia Busch
gez. Dr. Günter Ihlow
gez. Dieter Steiniger
gez. Rolf Arndt
gez. Dörte Werner
gez. Sebastian Weyl

Wahl zur Vollversammlung 2021 der Industrie- und Handelskammer Magdeburg

Bekanntmachung des Wahlausschusses

Der Wahlausschuss der IHK Magdeburg, der in der Sitzung der Vollversammlung vom gewählt worden ist und sich am konstituiert hat, gibt Folgendes bekannt:

1. Wählerlisten

Die Frist zur Einsichtnahme in die Wählerlisten für die Wahl 2021 ist am abgelaufen.

Einsprüche gegen und Anträge auf Aufnahme in die Wählerlisten konnten gem. § 9 Abs. 4 der Wahlordnung spätestens binnen einer Woche nach Ablauf der Auslegungsfrist, das heißt bis spätestens beim Wahlausschuss schriftlich eingelegt bzw. eingereicht werden. Die Frist ist abgelaufen. Der Wahlausschuss hat alle bis zum Ablauf der Einspruchsfrist vorliegenden Einsprüche gegen die Zuordnung zu einer Wahlgruppe sowie Anträge auf Änderung der Wahlgruppenzuordnung geprüft und beschieden.

Die Ordnungsmäßigkeit der Wählerlisten wird festgestellt.

2. Wahlvorschläge und Kandidatur

Die Wahl zur Vollversammlung für die 5-jährige Amtsperiode vom bis zum erfolgt aufgrund von schriftlichen Wahlvorschlägen. Gemäß der amtlichen Bekanntmachung auf der Wahl-Website der IHK Magdeburg (www.ihkwahl-magdeburg.de) und im Publikationsorgan – Der Markt in Mitteldeutschland - der Industrie- und Handelskammer Magdeburg vom waren diese in der Zeit vom bis zum beim Wahlausschuss der Industrie- und Handelskammer einzureichen

Der Wahlausschuss hat sämtliche bis zum Fristende vorliegende Bewerbungen eingegangenen Bewerbungen geprüft. Für die 64 Sitze der Vollversammlung sind fristgemäß 103 gültige Wahlvorschläge eingegangen.

Der Wahlausschuss hat die gültigen Wahlvorschläge nach § 11 Abs. 7 der Wahlordnung in alphabetischer Reihenfolge der Familiennamen der Kandidaten zur Kandidatenliste nach Wahlgruppen und Wahlbezirken zusammengefasst. Gemäß § 11 Abs. 7 der Wahlordnung werden die folgenden Daten der Kandidaten hiermit bekannt gemacht: Familienname, Vorname, Funktion im Unternehmen und Bezeichnung des IHK-zugehörigen Unternehmens.

Wahlgruppe A) Industrie, Energiewirtschaft, Druck- und Verlagsgewerbe Wahlbezirk I: Altmark (4 Sitze):
Gernert, Dr. Claus, Vorstandsvorsitzender, DGW Gummiwerke AG
Korneck, Stefan, Geschäftsführer, scm energy GmbH
Miedl, Joachim, Inhaber, IFB Innenausbau Formteile Bauconsult e.K.
Siebert, Felix, Geschäftsführer, SIEBERT Hydraulik - Pneumatik GmbH & Co. KG
Zorn, Bernd, Geschäftsführer, ZORN INSTRUMENTS GmbH & Co. KG
Wahlgruppe A) Industrie, Energiewirtschaft, Druck- und Verlagsgewerbe Wahlbezirk II: Harz (6 Sitze):
Appelt, Nils, Geschäftsführer, PSFU Wernigerode GmbH
Finck, Wolfgang, Geschäftsführer, RST Ingenieurbau GmbH
Nitsch, Stefan, Geschäftsführer, HALKO GmbH
Plättner, Marcus, Geschäftsführer, Plättner Elektronik GmbH
Pommerenke, Frank, Geschäftsführer, CIECH Soda Deutschland GmbH & Co. KG
Simon, Victor, Geschäftsführer, Simon Möbel GmbH
Wagentrotz, Erik, Geschäftsführer, MFT Maschinenfabrik Thale GmbH
Wahlgruppe A) Industrie, Energiewirtschaft, Druck- und Verlagsgewerbe Wahlbezirk III: Magdeburg (11 Sitze):
Brockmann, Angela, Geschäftsführerin, ABROTEC Energietechnik GmbH
Busse, Bernd, Geschäftsführer, Busse-Bau-GmbH
Gumpert, Christoph, Geschäftsführer, WERSOMA - Werkzeug- und Sondereinrichtungsbau GmbH
Harkner, Carsten, Geschäftsführer, Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG
Hohmann, Viola, Geschäftsführerin, Agrar GmbH Weddendorf
Lerche, Tino, Geschäftsführer, PHM-Industrieanlagen GmbH
Luther, Ralf, Geschäftsführer, Stahlbau Magdeburg GmbH
Mette, Gerhard, Geschäftsführer, Abtshof Magdeburg GmbH
Nicklaus, Maik, Geschäftsführer, ABP Maschinenbau GmbH
Olbricht, Klaus, Geschäftsführer, Elektromotoren und Gerätebau Barleben GmbH
Steiniger, Fred, Geschäftsführer, Magdeburger Hydraulik GmbH
Stierwald, Jana, Geschäftsführerin, ThyssenKrupp Presta Schönebeck GmbH
Transfeld, Dr. Peter, Geschäftsführer, ÖHMI Innovation GmbH
von Limburg, Felix, Geschäftsführer, B.T. innovation GmbH
Winter, Christian, Geschäftsführer, Euroglas GmbH
Wittek, Stefan, Geschäftsführer, MAX-truder GmbH c/o B. T. innovation GmbH
Wahlgruppe B) Handel Wahlbezirk I: Altmark (3 Sitze):
Andres, Dirk, Gesellschafter, VEB-Bild GbR
Krankemann, Manfred, Inhaber, Manfred Krankemann -Handelsvertretung-
Präbke, Diana, Geschäftsführerin, DP Rast & Roll UG (haftungsbeschränkt)
Rolletschek, Wilma, Inhaberin, Wilma Ilse Rolletschek MIT GENUSS
Schaar, Birgit, Geschäftsführerin, Altmärkische Kaufhaus Betriebs-GmbH
Wahlgruppe B) Handel Wahlbezirk II: Harz (3 Sitze):
Bienek, Katrin, Inhaberin, Katrin Bienek e. K. EDEKA-Markt
Dunkel, Christoph, Inhaber, Christoph Dunkel Hörakustik + Augenoptik
Grunert, Heiko, Inhaber, Heiko Grunert e.K EDEKA Center Aschersleben
Maksimcev, René, Gesellschafter, Nicolas Maksimcev Rene Maksimcev GbR Talk and Go GbR
Meißner, Stefan, Inhaber, ASM Autoservice Meißner e.K.
Wahlgruppe B) Handel Wahlbezirk III: Magdeburg (9 Sitze):
Brodrecht, Sven, Geschäftsführer, MAT Maschinen- und Anlagentechnik GmbH
Doll, Karsten, Geschäftsführer, Rettungstechnik Doll GmbH
Görs, Petra, Geschäftsführerin, PeRa Trading Company GmbH
Kempiak, Rigo, Geschäftsführer, Creativ Büro & Wohnen GmbH & Co.KG
Knese, Denis, Geschäftsführer, INGCHEM GmbH
Krotki, Alexandra, Inhaberin, VEOCON Gastrobau e. Kfr.
Meffert, Claudia, Inhaberin, Pluspunkt Apotheke im Allee Center e.K.
Peymann, Elisabeth, Geschäftsführerin, Betsy Peymann UG (haftungsbeschränkt)
Rosenau, Sascha, Geschäftsführer, X-Trade GmbH
Sommer, Kati, Geschäftsführerin, REWE Sommer oHG
Wahlgruppe C) Banken, Sparkassen, Versicherungsgewerbe Wahlbezirk I: Altmark (1 Sitz):
Lepel, Andreas, Inhaber, Andreas Lepel
Peller, Gregor, Inhaber, Gregor Peller
Wahlgruppe C) Banken, Sparkassen, Versicherungsgewerbe Wahlbezirk II: Harz (1 Sitz):
Fleischhauer, André, Inhaber, Andre Fleischhauer
Lüders, André, Inhaber, André Lüders LVM Versicherung
Wahlgruppe C) Banken, Sparkassen, Versicherungsgewerbe Wahlbezirk III: Magdeburg (3 Sitze):
Dierkes, Norbert, Vorstandsmitglied, Sparkasse MagdeBurg
Fabig, Uwe, Vorstandsmitglied, Volksbank Magdeburg eG
Weber, Thomas, Inhaber, Thomas Weber DVAG
Winkelmann, Knut, Gesellschafter, Dr. Winkelmann & Partner Assekuranzmakler GbR
Wahlgruppe D) Verkehrswirtschaft und Logistik Wahlbezirk I: Altmark (1 Sitz):
Lehnecke, Ronald, Geschäftsführer, PVGS Personenverkehrsgesellschaft Altmarkkreis Salzwedel mbH
Weise, Thomas, Inhaber, Thomas Weise Transport + Handel
Wahlgruppe D) Verkehrswirtschaft und Logistik Wahlbezirk II: Harz (1 Sitz):
Otto, Hans-Dieter, Inhaber, Hans-Dieter Otto -Spedition-
Schröder, Rosi, Inhaberin, Rosi Veronika Schröder -Spedition Bursa-
Wahlgruppe D) Verkehrswirtschaft und Logistik Wahlbezirk III: Magdeburg (2 Sitze):
Bertram, Gerhard, Inhaber, Gerhard Bertram - Spedition - Güternah- und -fernverkehr und Möbelspedition
Hoppe, Falk, Geschäftsführer, Cody Logistics Charter GmbH
Maly, Dr. Heiko, Geschäftsführer, TRANSPORTWERK Magdeburger Hafen GmbH
Meier, Peter, Prokurist, Meier Akademie GmbH Fahrschule Transport & Logistik
Wahlgruppe E) Personennahe Dienstleistungen Wahlbezirk I: Altmark (1 Sitz):
Fehse, Adolf, Gesellschafter, Adolf Otto Friedrich Fehse Christian Fehse GbR
Wolf, Stefan, Inhaber, Stefan Wolf
Zorn, Bianca, Geschäftsführerin, Zorn Verwaltungs- gesellschaft mbH
Wahlgruppe E) Personennahe Dienstleistungen Wahlbezirk II: Harz (2 Sitze):
Erdmann, Silvio, Geschäftsführer, Wohnungsgesellschaft Osterwieck mbH
Kempf, Thomas, Geschäftsführer, Blankenburger Wohnungsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Stoisiek, Janine, Standortleiterin, Akademie Überlingen N. Glasmeyer GmbH Zweigniederlassung Aschersleben
Wahlgruppe E) Personennahe Dienstleistungen Wahlbezirk III: Magdeburg (4 Sitze):
Ackermann, Jens, geschäftsführender Kommanditist, Krankenbeförderung und Mietwagen GmbH & Co. KG
Biastoch, Dr. Jörg, Gesellschafter, HUMANAS Pflege GmbH & Co. KG
Fett, Volker, Fachbereichsleiter, Cube Office GmbH & Co. KG
Harland, Timo, Geschäftsführer, Creditreform Magdeburg Harland GmbH & Co.KG
Lackner, Peter, Geschäftsführer, Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH
Langoff, Dominik, Niederlassungsleiter, SBH Südost GmbH
Schulze, Sebastian, Geschäftsführer, Wohnen in Stadtfeld Verwaltungs-GmbH
Vasen, Nancy, Inhaberin, Nancy Vasen
Wahlgruppe F) Wirtschaftsnahe Dienstleistungen Wahlbezirk I: Altmark (1 Sitz):
Miedl, Ramona, Inhaberin, Ramona Miedl
Seeger, Kathrin, Geschäftsführerin, Ingenieurbau Bismark (IBB) GmbH
Wahlgruppe F) Wirtschaftsnahe Dienstleistungen Wahlbezirk II: Harz (2 Sitze):
König, Andreas, Inhaber, Andreas König
Kowalski, Thomas, Geschäftsführer, HandwerkerUnion Halberstadt Verwaltungsgesellschaft mbH
Löwe, Katy, Geschäftsführerin, IdeenGut GmbH & Co. KG
Wahlgruppe F) Wirtschaftsnahe Dienstleistungen Wahlbezirk III: Magdeburg (6 Sitze):
Busch, Dr. Sylvia, Geschäftsführerin, ÖHMI Analytik GmbH
Dieck, Sebastian, Geschäftsführer, DeltaSigma Analytics GmbH
Fischer, Sandra, Geschäftsführerin, FINSOTEC GmbH
Heinke, Elisa, Geschäftsführerin, Technologie- und Gründer- zentrum Jerichower Land GmbH
Hummelt, Martin, Geschäftsführer, freshpepper GmbH & Co. KG
Körner, Christian, Geschäftsführer, facts - Die Infoline GmbH
Kramer, Dr. Frederik, Geschäftsführer, initOS GmbH
Lay, Rolf, Inhaber, G.W.R.L Retailcoaching
Salmen, Holger, Inhaber, Holger Salmen AGENTUR FIRST CONTACT
Schüller, Steffen, Geschäftsführer, MESSE- und VERANSTALTUNGS- GESELLSCHAFT MAGDEBURG GmbH (MVGM)
Schünemann, Dr. Stefan, Geschäftsführer, Innovations-und Gründer- zentrum Magdeburg GmbH
Transfeld, Dr. Carsten, Vorstandsvorsitzender, ÖHMI Aktiengesellschaft
Woesner, Stefan, Prokurist, MCH GmbH
Wahlgruppe G) Tourismuswirtschaft/Hotel- und Gaststättengewerbe Wahlbezirk I: Altmark (1 Sitz):
Bannier, Burghard, Gesellschafter, Edith Bannier Burghard Bannier GbR Flair-Hotel Deutsches Haus
Bartels, Reimer, Geschäftsführer, Hotel Union Betriebs GmbH
Wahlgruppe G) Tourismuswirtschaft/Hotel- und Gaststättengewerbe Wahlbezirk II: Harz (1 Sitz):
Nagy, Kerstin, Inhaberin, Kerstin Nagy Louisen Café
Wieland, Christian, Geschäftsführer, Hotel und Restaurant Weißer Hirsch Wieland GmbH & Co. KG
Wahlgruppe G) Tourismuswirtschaft/Hotel- und Gaststättengewerbe Wahlbezirk III: Magdeburg (1 Sitz):
Brückner, Elke, Geschäftsführerin, sleep & go Hotel- Magdeburg GmbH
Dahms, Detlef, Geschäftsführer, Eigentum und Freizeit Verwaltungs GmbH Ratswaage Magdeburg KG
Niebergall, Carmen, Inhaberin, Carmen Niebergall -tourenreich-

3. Durchführung der Wahl

Die Wahl wird zum einen als elektronische Wahl (Online-Wahl) als auch als schriftliche Wahl (Briefwahl) nach § 12 der Wahlordnung durchgeführt.

Gewählt wird mittels der Wahlunterlagen, welche allen Wahlberechtigten ab dem übersandt werden. Diese Wahlunterlagen enthalten sowohl die Briefwahlunterlagen (bestehend aus Wahlschein, Stimmzettel, Stimmzettelumschlag und Rücksendeumschlag) als auch die Unterlagen für die Online-Wahl (Zugangsdaten für das Onlinewahlportal).

Der Wahlausschuss hat festgelegt, dass in der Zeit vom bis zum (Wahlzeitraum) die Stimmzettel an den Wahlausschuss der Industrie- und Handelskammer Magdeburg zurückzusenden sind bzw. die Stimmabgabe mittels elektronischer Wahl zu erfolgen hat.

Berücksichtigt werden alle Wählerstimmen, welche die Industrie- und Handelskammer Magdeburg bis einschließlich zum erreichen. Bis zu diesem Zeitpunkt muss der Stimmzettel bei der IHK Magdeburg eingegangen oder online abgegeben worden sein. Schriftliche Wahlunterlagen die nach Ablauf des hier eingehen, werden nicht mehr berücksichtigt

Das Ergebnis der Wahl wird am auf der Wahl-Website der IHK Magdeburg (www.ihkwahl-magdeburg.de) und in den Mitteilungen der Industrie- und Handelskammer Magdeburg – Der Markt in Mitteldeutschland – sowie im Internet unter www.magdeburg.ihk.de bekannt gegeben.

Magdeburg, den

Wahlausschuss der
Industrie - und Handelskammer
Magdeburg

gez. Dr. Sylvia Busch
gez. Dr. Günter Ihlow
gez. Dieter Steiniger
gez. Rolf Arndt
gez. Dörte Werner

Wahl zur Vollversammlung 2021 der Industrie- und Handelskammer Magdeburg

Bekanntmachung des Wahlausschusses

Der Wahlausschuss der IHK Magdeburg, der in der Sitzung der Vollversammlung vom gewählt worden ist und sich am konstituiert hat, gibt Folgendes bekannt:

1. Zeitplan der Wahl

Der Wahlausschuss hat folgenden Zeitplan für die Durchführung der Wahlen beschlossen:

Auslegen der Wählerlisten
Ablauf der Einspruchsfrist gegen die Wählerlisten / Entscheidung des Wahlausschusses zu den Anträgen und Einsprüchen; anschließend Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Wählerlisten
Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge
- Wahlzeitraum
Veröffentlichung des Wahlergebnisses
Ablauf der Einspruchsfrist gegen das Wahlergebnis

Nach § 1 der Wahlordnung wählen die IHK-Zugehörigen bis 64 Mitglieder der Vollversammlung in allgemeiner, unmittelbarer, geheimer und freier Wahl für die Dauer von fünf Jahren.

2. Durchführung der Wahl

Die Wahl findet kombiniert schriftlich (Briefwahl) und elektronisch (elektronische Wahl) statt, § 12 Wahlordnung. Es zählt die zuerst in die Wahlurne (elektronische oder Briefwahlurne) eingehende Stimme. Eine danach eingehende Stimme wird zurückgewiesen.

3. Auslegung der Wählerlisten

Wählbar ist und wählen kann nur, wer in den festgestellten Wähler-Listen (§ 9 der Wahlordnung) eingetragen ist. Die Wähler-Liste zeigt an, wer in welcher Wahlgruppe und in welchem Wahlbezirk wählbar ist bzw. wählen darf. Die Einteilung der Wahlgruppen und Wahlbezirke sowie die Zahl der pro Wahlgruppe und Wahlbezirke zu wählenden Mitglieder erfolgt gemäß § 7 Wahlordnung.

Die Überprüfung, in welcher Wähler-Liste und damit in welcher Wahlgruppe und in welchem Wahlbezirk das jeweilige Unternehmen eingetragen ist, kann in der Zeit vom

in einer der Regionalgeschäftsstellen oder der Zentrale der IHK Magdeburg erfolgen (§ 9 Abs. 4 IHK-Wahlordnung).

Anträge auf Aufnahme in eine Wahlgruppe bzw. einen Wahlbezirk oder auf Zuordnung zu einer anderen Wahlgruppe oder in einen anderen Wahlbezirk sowie Einsprüche gegen die Zuordnung zu einer Wahlgruppe oder Wahlbezirk sind binnen einer Woche nach Ablauf der Auslegungsfrist, mithin bis spätestens zum schriftlich beim Wahlausschuss der IHK Magdeburg, Alter Markt 8, 39104 Magdeburg einzureichen (§ 9 Abs. 5 IHK-Wahlordnung). Eine Übermittlung per Fax ist zulässig, ebenso die Übermittlung eines eingescannten Dokuments per E-Mail. Über die Anträge und Einsprüche entscheidet der IHK-Wahlausschuss.

Wahlgruppen und Wahlbezirke

Die Wahlen finden in Wahlgruppen und Wahlbezirken statt. Folgende Wahlgruppen werden gebildet:

Wahlgruppe A:
Industrie, Energiewirtschaft, Druck- und Verlagsgewerbe
Wahlgruppe B:
Handel
Wahlgruppe C:
Banken, Sparkassen, Versicherungsgewerbe
Wahlgruppe D:
Verkehrswirtschaft und Logistik
Wahlgruppe E:
Personennahe Dienstleistungen
Wahlgruppe F:
Wirtschaftsnahe Dienstleistungen
Wahlgruppe G:
Tourismuswirtschaft/ Hotel- und Gaststättengewerbe

Es werden folgende Wahlbezirke gebildet:

  1. Altmark: Altmarkkreis Salzwedel, Landkreis Stendal
  2. Harz: Landkreis Harz, Salzlandkreis nur in Bezug auf das Gebiet des Landkreises Aschersleben-Staßfurt in den Grenzen vom 30. Juni 2007.
  3. Magdeburg: Landkreis Börde, Jerichower Land, Salzlandkreis nur in Bezug auf das Gebiet des Landkreises Schönebeck in den Grenzen vom 30. Juni 2007 und unter Beachtung der bis zum Beschluss dieser Wahlordnung erfolgten Gemeindegebietsneugliederungen, kreisfreie Stadt Magdeburg

Die Anzahl der Plätze in den Wahlgruppen und Wahlbezirken richtet sich gem. § 7 I der Wahlordnung insbesondere nach dem Gewerbeertrag, der Zahl der zuzurechnenden IHK-Zugehörigen und der Anzahl der eingetragenen Ausbildungsplätze. Ziel dieser Einteilung ist es, eine spiegelbildliche Zusammensetzung der Vollversammlung des IHK-Bezirks zu erreichen.

Gemäß § 7 Abs. 4 Wahlordnung wählen die IHK-Zugehörigen in ihrer Wahlgruppe die Mitglieder der Vollversammlung nach folgenden Schemata gemäß Anlage zu § 7 Wahlordnung:

a) Wahlgruppe Sitze pro Wahlgruppe
A – Industrie, Energiewirtschaft, Druck- und Verlagsgewerbe 21
B – Handel 15
C – Banken, Sparkassen, Versicherungsgewerbe 5
D – Verkehrswirtschaft und Logistik 4
E – Personennahe Dienstleistungen 7
F – Wirtschaftsnahe Dienstleistungen 9
G – Tourismuswirtschaft/ Hotel- und Gaststättengewerbe 3
Wahlgruppe/Wahlbezirk A B C D E F G Gesamt
Altmark 4 3 1 1 1 1 1 12
Harz 6 3 1 1 2 2 1 16
Magdeburg 11 9 3 2 4 6 1 36
Gesamt 21 15 5 4 7 9 3 64

4. Wahlvorschläge

In der Zeit vom können die wahlberechtigten IHK-Zugehörigen für ihre Wahlgruppe ihres Wahlbezirks Wahlvorschläge einreichen. Diese sind schriftlich einzureichen, wobei auch eine Übermittlung per Fax an 0391 5693 333-520 oder eines eingescannten Dokuments per E-Mail an ihkwahl@magdeburg.ihk.de zulässig ist.

Ein Bewerber kann nur für die Wahlgruppe und den Wahlbezirk benannt werden, in der er selbst bzw. der IHK-Zugehörige, von dem seine Wählbarkeit abgeleitet wird, gemäß § 9 Abs. 5 der Wahlordnung wählen kann.

Die Wahlvorschläge sind mit Familiennamen, Vornamen; Geburtsdatum, Funktion im Unternehmen, Bezeichnung des IHK-zugehörigen Unternehmens und dessen Anschrift aufzuführen. Außerdem ist eine Erklärung jedes Bewerbers beizufügen, dass er zur Annahme der Wahl bereit ist und dass ihm keine Tatsachen bekannt sind, die seine Wählbarkeit nach dieser Wahlordnung ausschließen.

Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 5 Wahlberechtigten der Wahlgruppe und des Wahlbezirks unterzeichnet sein. Die Unterzeichner haben ihren Namen und ihre Anschrift und für den Fall, dass sie einen IHK-Zugehörigen vertreten, dessen Bezeichnung und Anschrift anzugeben. Ein Wahlberechtigter kann nur Wahlvorschläge für Wahlgruppen und Wahlbezirke unterzeichnen, in der er selbst nach § 9 Abs.5 der Wahlordnung wählen kann. Jeder Wahlberechtigte kann auch mehrere Wahlvorschläge unterzeichnen.

5. Ausübung des Wahlrechts

Jeder IHK-Zugehörige kann sein Wahlrecht nur einmal, und zwar ausschließlich in seiner Wahlgruppe und in seinem Wahlbezirk ausüben.

Das Wahlrecht wird ausgeübt für IHK-zugehörige natürliche Personen von diesen selbst, falls Vormundschaft, Pflegschaft oder Betreuung besteht, durch den gesetzlichen Vertreter.

Für juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts, Handelsgesellschaften und nicht rechtsfähige Personenmehrheiten durch eine Person, die allein oder zusammen mit anderen zur gesetzlichen Vertretung befugt ist. Das Wahlrecht kann durch einen Prokuristen ausgeübt werden. Für Zweigniederlassungen Betriebsstätten und Verkaufsstellen, deren Hauptsitz nicht im IHK-Bezirk liegt und die nicht von einem gesetzlichen Vertreter oder einem im Handelsregister eingetragenen Prokuristen geleitet werden, kann das Wahlrecht durch einen Wahlbevollmächtigten ausgeübt werden, für mehrere solcher Zweigniederlassungen und Betriebsstätten jedoch nur einmal. In all diesen Fällen kann das Wahlrecht jeweils nur von einer einzigen dazu bestimmten Person ausgeübt werden.

Das Wahlrecht kann nicht von Personen ausgeübt werden, bei denen von einem Gericht das Recht, in öffentlichen Angelegenheiten zu wählen oder zu stimmen, rechtskräftig aberkannt ist.

Magdeburg,

gez. Dr. Sylvia Busch
gez. Dr. Günter Ihlow
gez. Dieter Steiniger
gez. Rolf Arndt
gez. Dörte Werner
gez. Sebastian Weyl

Wahlordnung
der Industrie- und Handelskammer Magdeburg

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Magdeburg hat auf ihrer Sitzung am 22. April 2021 gemäß § 4 Satz 2 Ziffer 2 der Satzung der IHK Magdeburg in der Fassung vom 14. Dezember 2020 in Verbindung mit § 5 Abs. 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 701-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 19 des Gesetzes vom 22. Dezember 2020 (BGBl. I S. 3256) geändert worden ist, folgende Wahlordnung beschlossen:

§ 1
Wahlmodus

(1) Die IHK-Zugehörigen wählen nach den folgenden Bestimmungen für die Dauer von 5 Jahren bis zu 73 Mitglieder der Vollversammlung.

(2) 64 Mitglieder der Vollversammlung werden in allgemeiner, geheimer und freier Wahl von den IHK-Zugehörigen unmittelbar gewählt.

(3) Bis zu 9 Mitglieder können in mittelbarer Wahl gem. § 23 von den unmittelbar gewählten Vollversammlungsmitgliedern hinzugewählt werden, die insoweit als Wahlmänner handeln (Zuwahl). Die Zuwahl dient dazu, die Spiegelbildlichkeit der Vollversammlung zu verbessern. Hierbei sind die wirtschaftlichen Besonderheiten des Kammerbezirks und die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Gewerbegruppen zu berücksichtigen. Der Antrag auf Durchführung einer Zuwahl ist entsprechend zu begründen.

§ 2
Nachrücken, Nachfolgewahl

(1) Für ein unmittelbar gewähltes Mitglied der Vollversammlung, das vor Ablauf der Wahlperiode ausscheidet, rückt der Kandidat nach, der bei der Wahl in der gleichen Wahlgruppe und im gleichen Wahlbezirk die nächsthöchste Stimmzahl erreicht hat (Nachfolgemitglied). Endet die Wählbarkeit des Nachfolgemitglieds im Zeitraum zwischen Wahl und Nachrückfall, so endet auch die Stellung als Nachfolgemitglied. Gleiches gilt für den Wechsel in eine andere Wahlgruppe bzw. in einen anderen Wahlbezirk. Das Nachfolgemitglied rückt auch dann nach, wenn es bereits durch mittelbare Wahl (§ 1 Abs. 3) Mitglied der Vollversammlung geworden ist; es gilt fortan als unmittelbar gewähltes Mitglied. In diesem Fall kann für das nunmehr zum unmittelbar gewählten Mitglied gewordene Vollversammlungsmitglied wieder ein mittelbares Mitglied gemäß § 23 WahlO gewählt werden. Die Namen der ausgeschiedenen und der nachgerückten Mitglieder sind gemäß § 24 bekannt zu machen.

(2) Ist kein Nachfolgemitglied vorhanden, so wird die Vollversammlung den freigewordenen Sitz im Wege der mittelbaren Wahl gemäß § 23 durch die unmittelbar gewählten Vollversammlungsmitglieder besetzen. Das gewählte Nachfolgemitglied muss der Wahlgruppe und dem Wahlbezirk des ausgeschiedenen Mitglieds angehören.

§ 3
Wahlberechtigung

(1) Wahlberechtigt sind die IHK-Zugehörigen.

(2) Jeder IHK-Zugehörige kann sein Wahlrecht nur einmal ausüben und zwar ausschließlich in seiner Wahlgruppe und seinem Wahlbezirk.

(3) Das Wahlrecht ruht bei IHK-Zugehörigen, solange ihnen von einem Gericht das Recht, in öffentlichen Angelegenheiten zu wählen oder zu stimmen, rechtskräftig aberkannt ist.

§ 4
Ausübung des Wahlrechts

(1) Das Wahlrecht wird ausgeübt

  1. für IHK-zugehörige natürliche Personen von diesen selbst, falls Vormundschaft, Pflegschaft oder Betreuung besteht, durch den gesetzlichen Vertreter,
  2. für juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts, Handelsgesell schaften und nichtrechtsfähige Personenmehrheiten durch eine Person, die al lein oder zusammen mit anderen zur gesetzlichen Vertretung befugt ist.

(2) Das Wahlrecht kann auch durch einen im Handelsregister eingetragenen Prokuristen ausgeübt werden.

(3) Für Zweigniederlassungen, Betriebsstätten und Verkaufsstellen, deren Hauptsitz nicht im IHK-Bezirk liegt und die nicht von einem gesetzlichen Vertreter oder einem im Handelsregister eingetragenen Prokuristen geleitet werden, kann das Wahlrecht durch einen Wahlbevollmächtigten ausgeübt werden, für mehrere solcher Zweig-niederlassungen und Betriebsstätten jedoch nur einmal.

(4) In den Fällen der Abs. 1 b, 2 und 3 kann das Wahlrecht jeweils nur von einer einzigen dazu bestimmten Person ausgeübt werden.

(5) Das Wahlrecht kann nicht von Personen ausgeübt werden, bei denen der Tatbestand des § 3 Abs. 3 vorliegt.

(6) Auf Verlangen ist dem Wahlausschuss die Berechtigung, das Wahlrecht auszuüben, durch einen Handelsregisterauszug oder in sonstiger geeigneter Weise nachzuweisen. Bei Wahlbevollmächtigten bedarf es einer zu diesem Zweck ausgestellten Vollmacht.

§ 5
Wählbarkeit

(1) Wählbar sind natürliche Personen, die spätestens am letzten Tag der Wahlfrist volljährig, das IHK-Wahlrecht auszuüben berechtigt und entweder selbst IHKZugehörige oder allein oder zusammen mit anderen zur gesetzlichen Vertretung einer IHK-zugehörigen juristischen Person, Handelsgesellschaft oder Personenmehrheit befugt sind. Wählbar sind auch die in das Handelsregister eingetragenen Prokuristen und besonders bestellte Bevollmächtigte im Sinne von § 5 Abs. 2 IHKG. Besonders bestellte Bevollmächtigte sind Personen, die, ohne im Handelsregister eingetragen zu sein, im Unternehmen des IHK-Zugehörigen eine der eigenverantwortlichen Tätigkeit des Unternehmers vergleichbare selbständige Stellung einnehmen und dies durch eine entsprechende Vollmacht nachweisen. Nicht wählbar ist, wer die Fähigkeit, öffentliche Ämter zu bekleiden und Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen, nicht besitzt.

(2) Für jeden IHK-Zugehörigen kann sich nur ein Kandidat zur Wahl stellen. Ist bereits ein Vertreter eines IHK-Zugehörigen Mitglied der Vollversammlung, kann ein weiterer Vertreter dieses IHK-Zugehörigen weder nachrücken noch mittelbar oder unmittelbar gewählt werden.

(3) Ist eine natürliche Person in verschiedenen Wahlgruppen bzw. Wahlbezirken wählbar, kann sie nur einmal kandidieren.

§ 6
Dauer und Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Amtszeit der Mitglieder der Vollversammlung beginnt mit der konstituierenden Sitzung und endet mit der konstituierenden Sitzung einer neugewählten Vollversammlung. Die Wahlfrist muss innerhalb der letzten drei Monate vor Ablauf von 5 Jahren seit der letzten konstituierenden Sitzung enden. Die konstituierende Sitzung findet innerhalb von drei Monaten nach Bekanntmachung der Wahlergebnisse statt.

(2) Die Mitgliedschaft in der Vollversammlung endet vor Ablauf der in Absatz 1 vorgesehenen Amtszeit

  1. durch Tod,
  2. durch Amtsniederlegung,
  3. mit der Feststellung, dass bei dem Mitglied die Voraussetzungen der Wählbarkeit nach § 5 Abs. 1
    1. im Zeitpunkt der Wahl nicht vorhanden waren oder
    2. zum Zeitpunkt der Feststellung nicht mehr vorliegen, oder
  4. die Wahl gem. § 22 für ungültig erklärt wird.

Die Feststellung nach Nummer 3. hat die Vollversammlung auf Antrag zu beschließen. Der Präsident hat den Antrag unverzüglich ab Kenntnis der IHK zu stellen.

(3) Die Mitgliedschaft in der Vollversammlung wird nicht berührt durch den Wechsel in eine andere Wahlgruppe oder einen anderen Wahlbezirk. Die Mitgliedschaft bleibt gleichfalls unberührt, soweit Mitglieder der Vollversammlung nach Beginn ihrer Mitgliedschaft durch Unternehmensfusion, -zusammenschluss oder -wechsel ihre Wählbarkeit vom selben IHK-Zugehörigen ableiten.

(4) Die Gültigkeit von Beschlüssen und Wahlen wird nicht davon berührt, dass die Voraussetzungen der Wählbarkeit bei mitwirkenden Mitgliedern der Vollversammlung nicht vorlagen oder zu einem späteren Zeitpunkt entfallen sind. Gleiches gilt, wenn die Wahl einzelner Mitglieder der Vollversammlung oder der Vollversammlung insgesamt für unwirksam erklärt wird.

§ 7
Wahlgruppen, Wahlbezirke

(1) Die IHK-Zugehörigen werden gemäß § 5 Abs. 4 Satz 2 IHKG zum Zwecke der Wahl unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Besonderheiten des IHK-Bezirks sowie der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Gewerbegruppen in Wahlgruppen eingeteilt. Innerhalb der Wahlgruppen kann es regionale Unterteilungen geben (Wahlbezirke). Die Anzahl der Plätze in den Wahlgruppen und Wahlbezirken richtet sich insbesondere nach dem Gewerbeertrag, der Zahl der zuzurechnenden IHKZugehörigen und der Anzahl der eingetragenen Ausbildungsplätze. Ziel dieser Einteilung ist es, eine spiegelbildliche Zusammensetzung der Vollversammlung des IHK-Bezirks zu erreichen.

(2) Es werden folgende Wahlgruppen gebildet:

A) Industrie, Energiewirtschaft, Druck- und Verlagsgewerbe:
Gewerbetreibende, die unter Anwendung fabrikmäßiger und kaufmännischer Einrichtungen Waren erzeugen oder veredeln sowie alle industriellen Unternehmen, sofern der Betrieb über den Umfang des Handwerks hinausgeht. Zur Gruppe A) zählen auch: Bergbau, Kaliindustrie, Erdölgewinnung, Wasser-, Gas- und Elektrizitätsgewinnung und -verwertung, industrielles Bauwesen, Druckereien und Verlage.

B) Handel:
Gewerbetreibende, die überwiegend nicht selbst hergestellte Waren in größerem Umfang vertreiben und in der Regel nicht an den letzten Verbraucher absetzen; Handelsvermittler (Handelsvertreter, Handelsmakler).Gewerbetreibende, die regelmäßig Waren im Einzelverkauf an den Verbraucher absetzen oder sonstige gewerbliche Leistungen für den Verbraucher erbringen, soweit sie nicht anderen Wahlgruppen angehören.

C) Banken, Sparkassen, Versicherungsgewerbe:
Gewerbetreibende, die sich mit Bank-, Kredit- und Wechselgeschäften jeder Art befassen. Hierzu gehören auch Spar- und Darlehenskassen, Bausparkassen, Kapitalanlagengesellschaften, Treuhandgesellschaften, Vermögensverwaltungen u. ä. Gewerbetreibende, die sich mit Versicherungen jeder Art befassen.

D) Verkehrswirtschaft und Logistik:
Gewerbetreibende, die Personen oder Güter auf der Schiene, der Straße, zu Wasser oder in der Luft befördern oder deren Beförderung besorgen sowie im Lagereiwesen tätig sind oder logistische Dienstleistungen anbieten. Zu Gruppe D) gehören auch: Telefongesellschaften.

E) Personennahe Dienstleistungen
Öffentliche Dienstleistungen, Personaldienstleistungen, Bildungsdienstleistungen, Personenbezogene Dienstleistungen, Gesundheitsdienstleitungen, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, Immobiliendienstleistungen, Verwaltungsdienstleistungen

F) Wirtschaftsnahe Dienstleistungen
Beratungsdienstleistungen, Technische Dienstleistungen, IT-Dienstleistungen, Kulturund Kreativdienstleistungen

G) Tourismuswirtschaft/Hotel- und Gaststättengewerbe:
Gewerbetreibende, die sich mit der Beherbergung und Bewirtung von Gästen sowie der Erbringung, Veranstaltung oder Vermittlung von Reisedienstleistungen befassen.

(3) Es werden folgende Wahlbezirke gebildet:

  1. Altmark: Altmarkkreis Salzwedel, Landkreis Stendal
  2. Harz: Landkreis Harz, Salzlandkreis nur in Bezug auf das Gebiet des Landkreises Aschersleben-Staßfurt in den Grenzen vom 30. Juni 2007.
  3. Magdeburg: Landkreis Börde, Jerichower Land, Salzlandkreis nur in Bezug auf das Gebiet des Landkreises Schönebeck in den Grenzen vom 30. Juni 2007 und unter Beachtung der bis zum Beschluss dieser Wahlordnung erfolgten Gemeindegebietsneugliederungen, kreisfreie Stadt Magdeburg

(4) Die IHK-Zugehörigen wählen in ihrer Wahlgruppe und ihrem Wahlbezirk jeweils die aus der Anlage ersichtliche Anzahl von Mitgliedern der Vollversammlung.

§ 8
Wahlausschuss

(1) Die Vollversammlung wählt zur Durchführung jeder unmittelbaren Wahl einen Wahlausschuss, der aus einem Vorsitzenden und einem Beisitzer sowie einem Mitglied der Geschäftsführung der IHK besteht. Für jedes Mitglied des Wahlausschusses ist ein Stellvertreter zu wählen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend oder durch einen Stellvertreter vertreten ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Sie können auch schriftlich oder elektronisch gefasst werden. Die Beschlussfähigkeit liegt dann vor, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder sich an der Abstimmung beteiligt oder durch einen Stellvertreter vertreten wird. Der Wahlausschuss kann durch den Hauptgeschäftsführer benannten Personen als Wahlhelfer bestimmen und sich bei der Wahrnehmung seiner Tätigkeit deren Unterstützung bedienen. Er kann einzelne Aufgaben auf die Wahlhelfer übertragen.

(2) Der Wahlausschuss bestimmt den Zeitpunkt, an welchem die Stimmen in der IHK vorliegen oder auf dem Wahlserver gespeichert sein müssen (Ende der Wahlfrist).

§ 9
Wählerlisten

(1) Nach den Vorgaben des Wahlausschusses stellt die IHK zur Vorbereitung der Wahl getrennt nach Wahlgruppen und Wahlbezirken Listen der Wahlberechtigten auf (Wählerlisten) und legt sie dem Wahlausschuss zur Bestätigung vor. Die Wählerlisten können auch in Dateiform erstellt werden. Sie enthalten Angaben zu Name, Firma, Anschrift, Wahlgruppe, Wahlbezirk, Identnummer und Wirtschaftszweig der Wahlberechtigten.

(2) Bei der Aufstellung der Wählerlisten legt die IHK die ihr vorliegenden Unterlagen zu Grunde und weist die Wahlberechtigten auf der Grundlage der Vorgaben des Wahlausschusses den einzelnen Wahlgruppen und Wahlbezirken zu. Wahlberechtigte, die mehreren Wahlgruppen bzw. Wahlbezirken angehören, sind einer Wahlgruppe und einem Wahlbezirk zuzuweisen. Wahlberechtigte, die ausschließlich als persönlich haftende Gesellschafter eines anderen Wahlberechtigten oder als Besitzgesellschaft für einen anderen Wahlberechtigten tätig sind, sind auf Antrag der Wahlgruppe dieses anderen Wahlberechtigten zuzuweisen.

(3) Die Wählerlisten können während der Geschäftszeiten der IHK für die Dauer von 2 Wochen durch die Wahlberechtigten oder ihre Bevollmächtigten eingesehen werden. Die Einsichtnahme beschränkt sich auf die jeweilige Wahlgruppe und den Wahlbezirk.

(4) Anträge auf Aufnahme in eine Wahlgruppe bzw. einen Wahlbezirk oder auf Zuordnung zu einer anderen Wahlgruppe oder einen anderen Wahlbezirk sowie Einsprüche gegen die Zuordnung zu einer Wahlgruppe können binnen einer Woche nach Ablauf der in Abs. 3 genannten Frist eingereicht werden. Die Anträge sind schriftlich einzureichen, wobei auch eine Übermittlung per Fax zulässig ist. Zulässig ist ebenfalls die Übermittlung eines eingescannten Dokuments per E-Mail. Der Wahlausschuss entscheidet über Einsprüche und Anträge und stellt nach deren Erledigung die Ordnungsmäßigkeit der Wählerlisten fest.

(5) Wählen kann nur, wer in den festgestellten Wählerlisten eingetragen ist.

(6) Die IHK ist berechtigt, an Bewerber (§ 11) oder deren Bevollmächtigte zum Zwecke der Suche von Unterzeichnern des Wahlvorschlags (§ 11 Abs.3) sowie an Kandidaten zum Zwecke der Wahlwerbung Name, Firma und Anschrift und Wirtschaftszweig über Wahlberechtigten aus deren jeweiliger Wahlgruppe zu übermitteln. Die Bewerber und Kandidaten oder deren Bevollmächtigte haben sich dazu schriftlich zu verpflichten, die übermittelten Daten ausschließlich für Wahlzwecke zu nutzen und sie spätestens nach der Wahl unverzüglich zu löschen bzw. zu vernichten.

(7) Soweit personenbezogene Daten in den Wähler-Listen enthalten sind, bestehen nicht:

  1. das Recht auf Auskunft gemäß Artikel 15 Absatz 1 Buchstabe c der der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (ABl. L 119 vom 4.5.2016, S. 1; L 314 vom 22.11.2016, 72),
  2. die Mitteilungspflicht gemäß Artikel 19 Satz 2 der Verordnung (EU) 2016/679 und
  3. das Recht auf Widerspruch gemäß Artikel 21 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2016/679.

Das Recht auf Erhalt einer Kopie nach Artikel 15 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2016/679 wird dadurch erfüllt, dass die betroffene Person Einsicht in die Wähler- Listen gemäß Absatz 3 nehmen kann. Die Einsicht ist auch über die Frist in Absatz 3 hinaus zulässig.

§ 10
Bekanntmachungen des Wahlausschusses betreffend Wahlfrist,
Einsichtnahme in die Wählerlisten, Einspruchsfrist und
Wahlvorschläge

(1) Der Wahlausschuss macht die Wahlfrist (§ 8 Abs. 2) sowie Zeit und Ort für die Einsichtnahme der Wählerlisten mit dem Hinweis auf die in § 9 Abs. 4 genannten Möglichkeiten der Einreichung von Anträgen und Einsprüchen einschließlich der dafür vorgesehenen Fristen bekannt.

(2) Der Wahlausschuss fordert in der Bekanntmachung die Wahlberechtigten auf, bis drei Wochen nach Ablauf der in § 9 Abs. 4 genannten Frist für ihre Wahlgruppe Wahlvorschläge bei ihm einzureichen. Er weist darauf hin, wie viele Mitglieder in jeder Wahlgruppe und jedem Wahlbezirk zu wählen sind und wie viele Wahlberechtigte einen Wahlvorschlag unterzeichnen müssen.

§ 11
Kandidatenliste

(1) Die wahlberechtigten IHK-Zugehörigen können für ihre Wahlgruppe und ihren Wahlbezirk Wahlvorschläge einreichen. Diese sind schriftlich einzureichen, wobei auch eine Übermittlung per Fax oder eines eingescannten Dokuments per E-Mail zulässig ist. Ein Bewerber kann nur für die Wahlgruppe und den Wahlbezirk benannt werden, in der er selbst bzw. der IHK-Zugehörige, von dem seine Wählbarkeit abgeleitet wird, gemäß § 9 Abs. 5 wählen kann. Die Summe der gültigen Wahlvorschläge für eine Wahlgruppe bzw. einen Wahlbezirk ergibt die Kandidatenliste. Die Bewerber werden in der Kandidatenliste in der alphabetischen Reihenfolge ihrer ersten Familiennamen aufgeführt, bei Namensgleichheit entscheidet der Vorname. Bei vollständiger Namensgleichheit legt der Wahlausschuss die Reihenfolge durch Losentscheid fest.

(2) Die Wahlvorschläge sind mit Familiennamen, Vornamen, Geburtsdatum, Funktion im Unternehmen, Bezeichnung des IHK-zugehörigen Unternehmens und dessen Anschrift aufzuführen. Außerdem ist eine Erklärung jedes Bewerbers beizufügen, dass er zur Annahme der Wahl bereit ist und dass ihm keine Tatsachen bekannt sind, die seine Wählbarkeit nach dieser Wahlordnung ausschließen.

(3) Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 5 Wahlberechtigten der Wahlgruppe und des Wahlbezirks unterzeichnet sein. Die Unterzeichner haben ihren Namen und ihre Anschrift und für den Fall, dass sie einen IHK-Zugehörigen vertreten, dessen Bezeichnung und Anschrift anzugeben. Ein Wahlberechtigter kann nur Wahlvorschläge für Wahlgruppen und Wahlbezirke unterzeichnen, in der er selbst nach § 9 Abs.5 wählen kann. Jeder Wahlberechtigte kann auch mehrere Wahlvorschläge unterzeichnen.

(4) Der Wahlausschuss prüft die Wahlvorschläge. Er kann Authentizitätsnachweise verlangen. Zur Prüfung der Wahlvorschläge, insbesondere der Wählbarkeit von Bewerbern, kann der Wahlausschuss weitere Angaben verlangen. Er fordert Bewerber unter Fristsetzung auf, Mängel zu beseitigen, soweit es sich nicht um in Abs. 5 genannte Mängel handelt. Besteht ein Wahlvorschlag aus mehreren Bewerbern, so ergeht die Aufforderung an jeden Bewerber, auf den sich die Mängel beziehen. Soweit die Mängel nicht fristgerecht beseitigt werden, wird der betreffende Bewerber nicht in die Kandidatenliste aufgenommen.

(5) Bei folgenden Mängeln der Wahlvorschläge wird keine Frist zur Mängelbeseitigung gesetzt:

  1. Die Einreichungsfrist wurde nicht eingehalten.
  2. Das Formerfordernis nach Abs. 1 Satz 2 wurde nicht eingehalten.
  3. Die erforderliche Anzahl an Unterschriften fehlt.
  4. Der Bewerber ist nicht wählbar.
  5. Der Bewerber ist nicht identifizierbar.
  6. Die Zustimmungserklärung des Bewerbers fehlt.

(6) Jede Kandidatenliste soll mindestens einen Kandidaten mehr enthalten, als in der Wahlgruppe und dem Wahlbezirk zu wählen sind. Geht für eine Wahlgruppe und einen Wahlbezirk kein gültiger Wahlvorschlag ein oder reicht die Zahl der gültigen Wahlvorschläge nicht aus, um die Bedingung des Satzes 1 für eine Kandidatenliste zu erfüllen, so setzt der Wahlausschuss eine angemessene Nachfrist und wiederholt die Aufforderung nach § 10 Abs. 2 beschränkt auf diese Wahlgruppe und diesen Wahlbezirk. Bei fruchtlosem Ablauf dieser Nachfrist findet eine auf die gültigen Wahlvorschläge beschränkte Wahl statt.

(7) Der Wahlausschuss macht die gültigen Kandidatenlisten mit folgenden Angaben der Kandidaten bekannt: Familienname, Vorname, Funktion im Unternehmen und Bezeichnung des IHK-zugehörigen Unternehmens. Ergänzende Angaben kann der Wahlausschuss beschließen. Hierauf ist in der Wahlbekanntmachung nach § 10 hinzuweisen. Im Falle von Abs. 6 Satz 2 werden Nachfrist und Aufforderung zur Einreichung weiterer Wahlvorschläge vom Wahlausschuss ebenfalls bekannt gemacht.

(8) Das Widerspruchsrecht gemäß Artikel 21 der Verordnung (EU) 2016/679 findet in Bezug auf die in der Kandidatenliste enthaltenen personenbezogenen Daten keine Anwendung.

§ 12
Durchführung der Wahl

Die Wahl findet kombiniert schriftlich (Briefwahl) und elektronisch (elektronische Wahl) statt. Es zählt die zuerst in die Wahlurne (elektronische oder Briefwahlurne) eingehende Stimme. Eine danach eingehende Stimme wird zurückgewiesen.

§ 13
Wahlunterlagen

(1) Die IHK versendet an alle Wahlberechtigten die Wahlunterlagen, bestehend aus den Zugangsdaten zum Wahlportal für die elektronische Wahl und den Unterlagen für die Briefwahl. Sie sind als vertrauliche Wahlunterlagen zu kennzeichnen.

(2) Zur Durchführung der elektronischen Wahl werden den Wahlberechtigten Zugangsdaten (Login-Kennung, Passwort und URL zum Wahlportal) sowie Informationen zur Durchführung der Wahl und der Nutzung des Wahlportals übermittelt.

(3) Für die Briefwahl werden den Wahlberechtigten folgende Unterlagen übermittelt:

  1. Einen Vordruck für den Nachweis der Berechtigung zur Ausübung des Wahlrechts (Wahlschein),
  2. Einen Stimmzettel,
  3. Einen neutralen Umschlag mit der Bezeichnung „IHK-Wahl“ (Stimmzettelumschlag),
  4. Einen Umschlag für die Rücksendung der Wahlunterlagen (Rücksendeumschlag).

(4) Die Wahlunterlagen enthalten den Hinweis, dass die Stimmabgabe durch den Wahlausübungsberechtigten persönlich und unbeobachtet sowie nur einmal – entweder in der elektronischen Form oder per Briefwahl – erfolgen darf.

§ 14
Stimmabgabe bei elektronischer Wahl

Für eine elektronische Wahl gelten ergänzend die nachfolgenden Regelungen:

(1) Die Stimmabgabe erfolgt in elektronischer Form nach vorheriger Anmeldung und Authentifizierung des Wahlberechtigten am Wahlportal. Die Authentifizierung für den elektronischen Zugang zum Stimmzettel erfolgt in einem einstufigen Verfahren. Der Wahlberechtigte legt zunächst die mit den Briefwahlunterlagen erhaltenen Zugangsdaten (§ 13 Abs. 2) frei und loggt sich dann auf dem Wahlportal ein. Mittels der Zugangsdaten erhält der durch diese authentifizierte Wahlberechtigte den Zugang zum elektronischen Stimmzettel. Vor dem Zugang zum elektronischen Stimmzettel ist durch den Wahlberechtigten zu bestätigen, dass die Stimmabgabe persönlich und unbeobachtet sowie nur einmal –entweder in der elektronischen Form oder per Briefwahl –erfolgen darf.

(2) Der Wahlberechtigte ist über geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu informieren, mit denen das für die Wahlhandlung genutzte Endgerät gegen Eingriffe Dritter nach dem aktuellen Stand der Technik geschützt wird und damit seine Stimme nicht durch Angriffe von außen, insbesondere mittels Viren und „Trojanern“, manipuliert oder ausgespäht werden kann. Auf kostenfreie Bezugsquellen geeigneter Software ist vorab hinzuweisen. Die Kenntnisnahme der Sicherheitshinweise ist durch den Wahlausübungsberechtigten vor Beginn der Anmeldung und Authentifizierung in elektronischer Form zu bestätigen.

(3) Die elektronische Wahl erfolgt durch Kennzeichnung der zu wählenden Kandidaten auf dem elektronischen Stimmzettel im Wahlportal. Der elektronische Stimmzettel enthält die Kandidatenliste für die Wahlgruppe und den Wahlbezirk sowie einen Hinweis auf die Anzahl der in der Wahlgruppe und dem Wahlbezirk zu wählenden Kandidaten. Die Reihenfolge der Kandidaten ergibt sich aus der Kandidatenliste (§ 11 Abs. 1). Der Wahlausübungsberechtigte darf höchstens so viele Kandidaten kennzeichnen, wie in der Wahlgruppe und dem Wahlbezirk zu wählen sind. Er kann für jeden Kandidaten jeweils nur einmal stimmen.

(4) Bei der elektronischen Stimmabgabe gilt die Wahlausübungsberechtigung als gegeben, wenn die Stimmabgabe unter Verwendung der dem Wahlberechtigten mitgeteilten Login-Kennung und des entsprechenden Passworts geschieht und bei Stimmabgabe auf Abfrage bestätigt wird, dass Login und Passwort berechtigt genutzt werden. Durch das verwendete elektronische Wahlsystem ist sicherzustellen, dass das Stimmrecht nicht mehrfach ausgeübt werden kann.

(5) Der elektronische Stimmzettel ist entsprechend der im Wahlportal enthaltenen Anleitung elektronisch auszufüllen und abzusenden.

(6) Der Wahlausübungsberechtigte muss bis zur endgültigen Stimmabgabe die Möglichkeit haben, seine Eingabe zu korrigieren oder die Wahl abzubrechen. Ein Absenden der Stimme ist erst auf der Grundlage einer elektronischen Bestätigung durch den Wahlausübungsberechtigten zu ermöglichen. Die Übermittlung muss für den Wahlausübungsberechtigten am Bildschirm erkennbar sein. Mit dem Hinweis über die erfolgreiche Stimmabgabe gilt diese als vollzogen.

(7) Vor der Bestätigung für das Absenden der Stimme ist der Wahlausübungsberechtigte darauf hinzuweisen, wenn er keinen oder weniger Kandidaten gekennzeichnet hat, als in seiner Wahlgruppe (und seinem Wahlbezirk sowie in der jeweiligen Betriebsgrößenklasse) zu wählen sind. Die Stimmabgabe für mehr Kandidaten, als in der Wahlgruppe (und im Wahlbezirk sowie in der jeweiligen Betriebsgrößenklasse) zu wählen sind, ist technisch auszuschließen.

(8) Der Wahlausschuss überzeugt sich davon, dass die verwendete EDVAnwendung geeignet ist, die Durchführung und Überwachung der elektronischen Wahl sicherzustellen. Dazu können vom Wahlausschuss konkrete Vorgaben festgelegt werden.

§ 15
Technische Bedingungen an die elektronische Wahl

(1) Das verwendete elektronische Wahlsystem muss sicherstellen, dass eine elektronische Stimmabgabe ausgeschlossen ist, wenn von diesem Wahlberechtigten bereits eine Stimme elektronisch oder per Briefwahl erfasst wurde.

(2) Auf den Inhalt der Stimmabgabe hat die IHK keinen Zugriff. Bei der Stimmeingabe darf es durch das verwendete elektronische Wahlsystem zu keiner Speicherung der Stimme des Wahlausübungsberechtigten in dem von ihm hierzu verwendeten Endgerät kommen. Es ist zu gewährleisten, dass unbemerkte Veränderungen der Stimmeingabe durch Dritte ausgeschlossen sind. Auf dem Bildschirm muss der Stimmzettel nach Absenden der Stimmeingabe unverzüglich ausgeblendet werden. Das verwendete elektronische Wahlsystem darf die Möglichkeit für einen Papierausdruck der abgegebenen Stimme nach der endgültigen Stimmabgabe nicht zulassen.

(3) Die Speicherung der Stimmabgabe in der elektronischen Wahlurne muss anonymisiert und nach einem nicht nachvollziehbaren Zufallsprinzip erfolgen. Nach der Stimmeingabe ist der Zugang zum Wahlsystem zu sperren. Die Anmeldung am Wahlsystem, die Auswahl und Abgabe der Stimme sowie persönliche Informationen und IP-Adressen der Wahlausübungsberechtigten dürfen nicht protokolliert werden. Eine kurzfristige Speicherung ist nur dann und solange zulässig, wie dies zur Abwehr von Massenmailangriffen notwendig ist. Die IHK kann lediglich überprüfen, ob ein Wahlberechtigter elektronisch gewählt hat, um eine doppelte Stimmabgabe auszuschließen.

(4) Zur Wahrung des Wahlgeheimnisses müssen elektronische Wahlurne und elektronische Wählerliste auf verschiedener Serverhardware geführt werden oder eine vergleichbare technische Lösung muss sicherstellen, dass elektronische Wahlurne und elektronische Wählerliste getrennt sind. Die Server müssen in Deutschland stehen.

(5) Die Wahlserver müssen vor Angriffen aus dem Netz geschützt sein, insbesondere dürfen nur autorisierte Zugriffe zugelassen werden. Autorisierte Zugriffe sind insbesondere die Überprüfung der Stimmberechtigung, die Speicherung der Stimmabgabe zugelassener Wahlberechtigter, die Registrierung der Stimmabgabe und die Überprüfung auf mehrfache Ausübung des Stimmrechtes (Wahldaten).

(6) Die Einzelheiten kann der Wahlausschuss festlegen.

§ 16
Technische Anforderungen an die elektronische Wahl

(1) Elektronische Wahlen dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn das verwendete elektronische Wahlsystem dem jeweiligen Stand der Technik entspricht. Die Anforderungen aus dem Common Criteria Schutzprofil für Basissatz von Sicherheitsanforderungen an Online- Wahlprodukte (BSI-CC-PP-0037) des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik sind zu erfüllen, soweit in dieser Wahlordnung nicht ausdrücklich Abweichendes geregelt ist. Alternativen zur IuK-technischen Umsetzung sind zulässig, sofern die Schutzziele in mindestens gleicher Weise erreicht werden. Das System muss die in den nachfolgenden Absätzen aufgeführten technischen Spezifikationen besitzen. Die Erfüllung der technischen Anforderungen ist durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.

(2) Beginn und Beendigung der elektronischen Wahl erfolgt durch den Wahlausschuss autorisiert.

(3) Es wird durch geeignete technische Maßnahmen gewährleistet, dass im Falle des Ausfalles oder der Störung eines Servers oder eines Serverbereiches keine Stimmen unwiederbringlich verloren gehen können.

(4) Das Übertragungsverfahren der Wahldaten ist so zu gestalten, dass sie vor Ausspäh- oder Entschlüsselungsversuchen geschützt sind. Die Übertragungswege zur Überprüfung der Stimmberechtigung des Wahlausübungsberechtigten sowie zur Registrierung der Stimmabgabe in der Wählerliste und die Stimmabgabe in die elektronische Wahlurne müssen so getrennt sein, dass zu keiner Zeit eine Zuordnung des Inhalts der Wahlentscheidung zum Wahlberechtigten möglich ist.

(5) Die Datenübermittlung muss verschlüsselt erfolgen, um unbemerkte Veränderungen der Wahldaten zu verhindern. Bei der Übertragung und Verarbeitung der Wahldaten ist zu gewährleisten, dass bei der Registrierung der Stimmabgabe in der Wählerliste kein Zugriff auf den Inhalt der Stimmabgabe möglich ist.

§ 17
Störungen der elektronischen Wahl

(1) Werden hinsichtlich der elektronischen Wahl Störungen bekannt, etwa bezüglich der Erreichbarkeit von Wahlportal und Wahlservern, die ohne Gefahr eines vorzeitigen Bekanntwerdens oder Löschens der bereits abgegebenen Stimmen behoben werden können, und ist eine mögliche Stimmenmanipulation ausgeschlossen, soll der Wahlausschuss diese Störungen beheben oder beheben lassen und die elektronische Wahl fortsetzen.

(2) Können die in Absatz 1 benannten Gefahren oder eine mögliche Stimmmanipulation zunächst nicht ausgeschlossen werden oder liegen andere gewichtige Gründe vor, ist die elektronische Wahl, gegebenenfalls auch unter Beschränkung auf einzelne Wahlgruppen oder Wahlbezirke, ohne Auszählung der Stimmen zur abschließenden Prüfung zunächst zu unterbrechen. Können nach Prüfung die in Satz 1 benannten Sachverhalte ausgeschlossen werden, kann der Wahlausschuss nach Behebung der zur Wahlunterbrechung führenden Störung die unterbrochene elektronische Wahl fortsetzen, sofern dies in Anbetracht der Gesamtumstände sachdienlich erscheint, um den betroffenen Wählern ausreichende Gelegenheit zur Stimmabgabe einzuräumen. Anderenfalls wird die elektronische Wahl abgebrochen, die Wahlberechtigten sind auf die Möglichkeit der Briefwahl zu verweisen.

(3) In den Fällen der Absätze 1 und 2 hat der Wahlausschuss auch über eine Verlängerung der Wahlfrist zu entscheiden. Die Verlängerung muss unter Berücksichtigung des Zeitraums für ihre Bekanntmachung und der Art und Dauer der zugrundeliegenden Störung im Wahlablauf geeignet sein, den betroffenen Wahlausübungsberechtigten ausreichende Gelegenheit zur Stimmabgabe einzuräumen. Sie kann auf die elektronische Wahl sowie auf einzelne Wahlgruppen oder Wahlbezirke beschränkt werden.

(4) Störungen im Sinne der Absätze 1 und 2, deren Dauer und die vom Wahlausschuss getroffenen Maßnahmen sowie die diesen zugrundeliegenden Erwägungen sind in der Niederschrift zur Wahl zu vermerken. Die vom Wahlausschuss aufgrund von Störungen beschlossenen Maßnahmen sowie Wahlabbrüche oder Verlängerungen der Wahlfrist sind bekanntzumachen.

§ 18
Stimmabgabe bei Briefwahl

(1) Die Briefwahl erfolgt durch Stimmzettel, welche für die Wahlgruppe und den Wahlbezirk die Kandidatenliste sowie einen Hinweis auf die Anzahl der in der Wahlgruppe und dem Wahlbezirk zu wählenden Kandidaten enthalten. Die Reihenfolge der Kandidaten ergibt sich aus der Kandidatenliste (§ 11 Abs. 1).

(2) Zur Wahlausübung berechtigt ist der IHK-Zugehörige selbst oder eine Person, die zur Wahlausübung bevollmächtigt ist und dazu die Wahlunterlagen des Wahlberechtigten erhalten hat.

(3) Der Wahlausübungsberechtigte darf höchstens so viele Kandidaten kennzeichnen, wie in der Wahlgruppe und dem Wahlbezirk zu wählen sind. Die von ihm gewählten Kandidaten kennzeichnet er dadurch, dass er deren Namen auf dem Stimmzettel ankreuzt. Er kann für jeden Kandidaten jeweils nur einmal stimmen.

(4) Der Wahlausübungsberechtigte hat den von ihm gemäß Absatz 3 gekennzeichneten Stimmzettel in den Stimmzettelumschlag zu legen und diesen zu verschließen. Anschließend ist der verschlossene Stimmzettelumschlag und der unterzeichnete Wahlschein im Rücksendeumschlag so rechtzeitig an die IHK zurückzusenden, dass die Unterlagen spätestens zum vom Wahlausschuss für die Ausübung des Wahlrechts festgelegten Zeitpunkt in der IHK vorliegen (§ 8 Abs. 2).

(5) Die rechtzeitig bei der IHK ein gegangenen Stimmzettelumschläge werden nach Feststellung der Wahlberechtigung unverzüglich ungeöffnet in die Wahlurne gelegt. Stellt die IHK bei Prüfung der Wahlberechtigung fest, dass bereits eine elektronische Stimmabgabe oder eine Stimmabgabe per Briefwahl erfolgt ist, so ist der eingegangene Stimmzettelumschlag von einer Teilnahme an der Wahl ausgeschlossen. Liegt noch keine Stimmabgabe vor, so wird die Möglichkeit zur elektronischen Stimmabgabe durch die IHK gesperrt.

§ 19
Stimmauszählung

(1) Die Auszählung der Stimmen ist öffentlich.

(2) Am Tag der Stimmauszählung veranlasst der Wahlausschuss die Auszählung der elektronisch und der per Briefwahl abgegebenen Stimmen. Die Ergebnisse der elektronischen Wahl und der Briefwahl werden jeweils gesondert festgestellt und vom Wahlausschuss in beschlussfähiger Stärke unterzeichnet.

(3) Das Wahlsystem zählt die elektronisch abgegebenen Stimmen aus und berechnet das Teilergebnis der elektronischen Wahl.

(4) Für die Administration der Wahlserver und insbesondere für die Auszählung und Archivierung der elektronischen Wahl ist die Autorisierung durch den Wahlausschuss notwendig.

(5) Für die elektronische Wahl stehen technische Möglichkeiten zur Verfügung, die den Auszählungsprozess für jeden Wahlberechtigten reproduzierbar machen können. Der Wahlausschuss gewährt auf Antrag bei berechtigtem Interesse die Möglichkeit, anhand der von der elektronischen Wahlurne erzeugten Datei die Ordnungsmäßigkeit der Auszählung zu prüfen.

(6) Auf der Grundlage der Teilergebnisse der elektronischen Wahl und der Briefwahl stellt der Wahlausschuss das Gesamtergebnis der Wahl fest, welches vom Wahlausschuss in beschlussfähiger Stärke unterzeichnet wird.

§ 20
Gültigkeit der Stimmen

(1) Über die Gültigkeit der abgegebenen Stimmen und über alle bei der Wahlhandlung und bei der Ermittlung des Wahlergebnisses sich ergebenden Fragen entscheidet der Wahlausschuss.

(2) Ungültig sind insbesondere Stimmzettel,

  1. die Zusätze, Streichungen oder Vorbehalte aufweisen,
  2. die die Absicht des Wählers nicht klar erkennen lassen oder keine Kennzeichnung enthalten,
  3. in denen mehr Kandidaten angekreuzt sind, als in der Wahlgruppe und dem Wahlbezirk zu wählen sind,
  4. die weder in einem verschlossenen Stimmzettelumschlag noch einem verschlossenen Rücksendeumschlag eingehen.

Mehrere in einem Stimmzettelumschlag enthaltene Stimmzettel gelten als nur ein Stimmzettel, wenn ihre Kennzeichnung gleichlautend oder nur einer von ihnen gekennzeichnet ist; andernfalls sind sie sämtlich ungültig.

(3) Rücksendeumschläge, die lediglich den Stimmzettelumschlag, nicht jedoch den Wahlschein enthalten, werden zurückgewiesen. Das gilt auch, falls der Wahlschein im Stimmzettelumschlag versendet wurde oder nicht ausreichend ausgefüllt ist. Kein Zurückweisungsgrund ist die Rücksendung der Wahlunterlagen in einem anderen Umschlag als dem Rücksendeumschlag.

§ 21
Wahlergebnis

(1) Gewählt sind in den einzelnen Wahlgruppen und Wahlbezirken diejenigen Kandidaten, welche die meisten Stimmen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los, welches ein Mitglied des Wahlausschusses zieht. Das Gleiche gilt für die Festlegung der Reihenfolge der Nachfolgemitglieder (§ 2).

(2) Unverzüglich nach Abschluss der Wahl stellt der Wahlausschuss das Wahlergebnis fest, fertigt über die Ermittlung des Wahlergebnisses eine Niederschrift an und macht die Namen der gewählten Kandidaten bekannt.

(3) Über die Veröffentlichung weiterer Informationen zum Wahlergebnis entscheidet die Vollversammlung. Sollen weitere Informationen veröffentlicht werden, ist darüber rechtzeitig in einer Wahlbekanntmachung zu informieren.

§ 22
Wahlprüfung

(1) Einsprüche gegen die Feststellung des Wahlergebnisses müssen innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses schriftlich beim Wahlausschuss eingegangen sein. Der Einspruch ist auf die Wahl innerhalb der Wahlgruppe und des Wahlbezirks des Wahlberechtigten beschränkt. Über Einsprüche gegen die Feststellung des Wahlergebnisses entscheidet der Wahlausschuss. Gegen diese Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage beim Verwaltungsgericht erhoben werden.

(2) Einsprüche gegen die Feststellung des Wahlergebnisses sind zu begründen. Sie können nur auf einen Verstoß gegen wesentliche Wahlvorschriften gestützt werden, durch den das Wahlergebnis beeinflusst werden kann. Gründe können nur bis zur Entscheidung des Wahlausschusses über den Einspruch vorgetragen werden. Im Wahlprüfungsverfahren einschließlich eines gerichtlichen Verfahrens werden nur bis zu diesem Zeitpunkt vorgetragene Gründe berücksichtigt.

§ 23
Verfahren und Überprüfung der mittelbaren Wahl

(1) Die durch die unmittelbar gewählten Vollversammlungsmitglieder (Wahlpersonen) in mittelbarer Wahl zu wählendenden Mitglieder der Vollversammlung müssen von mindestens 9 Wahlpersonen für die Zuwahl mit schriftlicher Begründung nach § 1 Abs. 3, mindestens drei Wochen vor der nächsten Vollversammlung vorgeschlagen werden; § 11 Abs. 2 gilt entsprechend. Vollständig und fristgerecht eingereichte Vorschläge werden mit der Einladung zur Sitzung der Vollversammlung versandt.

(2) Die Wahl kann frühestens in der auf die konstituierende Sitzung der Vollversammlung folgenden Vollversammlung erfolgen.

(3) Die Zuwahl nach § 1 Abs. 3 Satz 1 setzt einen vorherigen Beschluss der Vollversammlung voraus, dass die Voraussetzungen von § 1 Abs. 3 Satz 2 vorliegen. Dieser Beschluss muss auch die Anzahl der zu besetzenden Sitze beinhalten.

(4) Die mittelbare Wahl wird für jeden Sitz schriftlich und geheim durchgeführt. Der Stimmzettel enthält für jeden Kandidaten die Option „ja“, „nein“ und „Enthaltung“. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält. Erhält bei mehreren Kandidaten kein Kandidat die erforderliche Mehrheit, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegeben. Die mittelbare Wahl erfolgt für die Dauer der laufenden Wahlperiode.

(5) Die mittelbar gewählten Mitglieder sind gem. § 24 bekanntzumachen.

(6) Für die Wahlprüfung gelten die Regelungen von § 22 entsprechend mit der Maßgabe, dass anstelle des Wahlausschusses das Präsidium tritt. Einspruchsberechtigt für die mittelbare Wahl ist, wer gemäß Absatz 1 Wahlperson oder gemäß § 3 wahlberechtigt in der betreffenden Wahlgruppe und gegebenenfalls dem betreffenden Wahlbezirk ist.

§ 24
Bekanntmachung und Fristen

(1) Die in der Wahlordnung vorgesehenen Bekanntmachungen erfolgen im Internet auf der Wahl-Website der IHK Magdeburg (www.ihkwahl-magdeburg.de) unter Angabe des Tags der Einstellung. Zusätzlich können die o.g. Bekanntmachungen auch in der Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Magdeburg „Der Markt in Mitteldeutschland“ bekanntgemacht werden. Der Wahlausschuss kann über weitere Veröffentlichungen entscheiden.

(2) Alle Wahlunterlagen sind mindestens ein Jahr, gerechnet ab Ablauf der Einspruchsfrist, aufzubewahren. Anschließend sind Wahlscheine, Stimmzettel, Umschläge, Wählerlisten zu vernichten bzw. zu löschen. Die übrigen Wahlunterlagen sind, sofern nichts anderes bestimmt ist, bis zum Ende der Wahlperiode aufzubewahren. Für die Daten der elektronischen Wahl gilt dies entsprechend.

(3) Fristen der Wahlordnung sind, soweit nicht in der Wahlordnung etwas Anderes geregelt ist, nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu berechnen.

§ 25
Inkrafttreten, Übergangsvorschriften

(1) Diese Wahlordnung tritt nach ihrer Veröffentlichung in der Zeitschrift der Mitteilungen der Industrie- und Handelskammer Magdeburg „Der Markt in Mitteldeutschland“ in Kraft. Gleichzeitig tritt die Wahlordnung vom 24. April 2014 in der aktuellen Fassung außer Kraft.

(2) Ein zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Wahlordnung bereits gewählter Wahlausschuss bleibt im Amt. Er führt die Wahl auf der Grundlage dieser Wahlordnung durch. Beschlüsse, die der Wahlausschuss bis zu diesem Zeitpunkt gefasst hat, bleiben wirksam, soweit sie durch diese Wahlordnung gedeckt sind.

(3) Personen- oder Funktionsbezeichnungen im Maskulinum betreffen ausschließlich die generische und nicht die biologische Bedeutung. Sie gelten gleichermaßen für Frauen und Männer und dienen allein der besseren Lesbarkeit.

Magdeburg, 22. April 2021

Olbricht
Präsident

März
Hauptgeschäftsführer

Genehmigungsvermerk des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt vom 23.04.2021

Wahlordnung als PDF herunterladen

Anlage zu §7 der Wahlordnung

Bekanntmachung - Wahlausschuss

Die IHK-Vollversammlung hat in ihrer Sitzung am 22. April 2021 zur Durchführung der IHK-Wahl 2021 einen Wahlausschuss gewählt. Der IHK-Wahlausschuss ist für die Organisation und Durchführung der gesamten IHK-Vollversammlungswahl verantwortlich. Er bestimmt u.a. die Wahlfrist, stellt die Ordnungsmäßigkeit der Wählenden-Listen fest, prüft die Wahlvorschläge, gibt die gültigen Wählerlisten bekannt und stellt letztlich das Wahlergebnis fest. Der IHK-Wahlausschuss besteht aus 6 Mitgliedern.

Mitglieder des Wahlausschusses:

Vorsitzende: Frau Dr. Sylvia Busch
Stellvertretender Vorsitzende: Herr Dr. Günther Ihlow
Beisitzer: Herr Dieter Steiniger
Stellv. Beisitzer: Herr Rolf Arndt
Mitglied der Geschäftsführung IHK Magdeburg: Frau Dörte Werner
Stellv. Mitglied der Geschäftsführung IHK Magdeburg: Herr Sebastian Weyl

Für Zuschriften oder Mitteilungen an den Wahlausschuss bitten wir Sie, folgende Kontaktdaten zu verwenden:

Industrie- und Handelskammer Magdeburg
Wahlausschuss
Alter Markt 8
39104 Magdeburg
Wahlhotline: 0391 5693-520
Telefax: 0391 5693 333-520
E-Mail: ihkwahl@magdeburg.ihk.de

Kontakt


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